Veranstaltungen der DKP-Nordhessen:

Victor Grossman bei der Veranstaltung der DKP in Kassel.

 

Er floh als junger US-Soldat über die Donau ins den sowjetisch besetzten Teil Österreichs und lebte seit Anfang der 50er Jahre in der DDR. Hier arbeitete er unter anderem beim Rundfunk und mehreren Verlagen und schließlich bis heute als freiberuflicher Schriftsteller und Journalist. Er hatte an der DDR auch vieles zu kritisieren: politische Fehler, Dummheiten und Unzulänglichkeiten. Zugleich machte er aber deutlich, dass die DDR für ihn der moralisch bessere deutsche Staat war:

 

Als wichtigsten Punkt nannte er, dass der Antifaschismus in der DDR zu den Grundlagen des Staates und der Gesellschaft gehörten: belastete NSDAP-Parteigänger wurden konsequent aus Verwaltungen, Justiz, Schulen und Universitäten, Polizei und Armee entfernt während sie in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik  wichtige Ämter und Positionen in all diesen Bereichen besetzten. Die politische Verfolgung von Kommunisten und Pazifisten in den 50er und 60er Jahren  wurde im Westen oftmals von denen fortgesetzt, die auch schon vor 1945 in entsprechenden Positionen waren.

 

Zum zweiten betonte er, dass die wirtschaftliche Macht derer in der DDR gebrochen wurde, die am meisten an Aufrüstung und Krieg während des Faschismus verdient hatten und die Hitler und die NSDAP finanziert und an die Macht gebracht hatten, während gleichzeitig in Westdeutschland die alten Besitzverhältnisse unangetastet blieben und die Konzerne zu noch größerer Macht und Einfluß gelangten.

 

Des weiteren betonte Victor Grossman die soziale Sicherheit in der DDR, in der niemand Angst vor Arbeitslosigkeit haben musste, oder davor, seine Miete nicht mehr bezahlen zu können.

 

Die Gäste der gut besuchten DKP-Veranstaltung waren sich einig, einen interessanten und aufschlussreichen Abend mit einer beeindruckenden Persönlichkeit erlebt zu haben.

 

Politische Verfolgung in Deutschland über Jahrzehnte:

 

Silvia Gingold berichtete von der Verfolgung ihrer Eltern Etty und Peter Gingold durch die Nazis, über deren Flucht nach Frankreich und ihre antifaschistische Widerstandsarbeit in Frankreich und Italien; über die Verfolgung und Entrechtung ihrer Familie in der Bundesrepublik nach 1945 und über ihr Berufsverbot als Lehrerin im hessischen Schuldienst.

 

Silvia Gingold wird bis heute vom Verfassungsschutz bespitzelt, vor allem weil sie sich in antifaschistischen Orgsanisationen engagiert und weil sie im Sinne des "Schwurs von Buchenwald" handelt, in dem "die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln" als Ziel formuliert wird.

 

Gegen diese permanente geheimdienstliche Verfolgung hat sich Silvia Gingold auch juristisch zur Wehr gesetzt. Ihre Klage gegen den hessischen Verfassungsschutz wird am Dienstag, 1.August um 10.30 Uhr in Kassel, Tischbeinstraße 32 am Kasseler Verwaltungsgericht verhandelt.

 

 

Was kommt mit  Industrie 4.0  auf uns zu?

Mit  Olaf Harms,  Hamburg, Mitglied des Parteivorstands der DKP

 

am Mittwoch, den 22. Februar, 19 Uhr

in Kassel, Rothenditmold,

Rothen Ecke, Naumburger Straße 20 a

(Anreise und Infos: rothe-ecke.de)

 

 

Zu erwarten ist die weitere und umfassende Flexibilisierung der Produktion - Produktion "on demand". Erst wenn ein Produkt bestellt wurde, geht es in Produktion. Damit die Lieferung zeitnah möglich ist, sollen Maschinen über das Internet mit dem Produkt kommunizieren durch einen Chip, der dem Produkt eingepflanzt wurde. Die Fertigungsstufen werden permanent überwacht- und damit auch die daran arbeitenden Menschen. - Es soll doch jemand bei Amazon eine Abmahnung erhalten haben, weil er sich 10 Minuten nicht bewegt hatte.- Die Arbeitswelt wird sich in den nächsten 10 bis 20 Jahren massiv verändern. Nicht nur die Arbeitsbedingungen, wie z.B. das permanente Tragen der Google- Brille oder das Arbeiten mit "Kollege Roboter". Die Veränderungen werden nicht nur Produktion und Einzelhandel treffen, auch Dienstleistungen in der Medizin, den Banken, bis hin zu Architekturbüros werden betroffen sein. Die INGDiBa Studie schätzt, dass 59% der Arbeitsplätze in Deutschland betroffen sein werden! Massive Arbeitsplatzvernichtung ist zu erwarten. Gleichzeitig erfordern die enormen Investitionskosten eine Unternehmenskonzentration. Amazon hat heute bereits mehr Umsatz als die 9 weiteren größten Anbieter in der Branche. Das bedeutet auch eine weitere Machtkonzentration.

 

Für die Arbeitenden wird es in jedem Fall schwerer werden, ihre Rechte durchzusetzen. Es ist also extrem wichtig jetzt damit anzufangen, die Betriebsräte und Gewerkschaften zu stärken und sich am besten selbst in grundlegenden Rechten schlau zu machen.

 

Olaf Harms, Mitglied bei ver.di und im Parteivorstand der DKP ist längjähriger kampferprobter Betriebsrat. Er wird uns insbesondere über die Möglichkeiten des Betriebsrates bezüglich Industrie 4.0 informieren.

 

 


 

 

Unter dem Titel „Die Rolle des Westens bei der Entstehung des Islamismus“ hat der Politologe Dr Matin Baraki aus Marburg bei einer gut besuchten DKP-Veranstaltungam 8. Juli in der Melsunger Stadthalle referiert.

 

 

Afghanistan, Syrien, Irak, Jemen, Palästina, Libyen… der nahe Osten brennt!

Kriege, Bürgerkriege, Terror und Gewalt haben weite Teile der Region zerstört, haben Millionen Tote und Flüchtlinge produziert. Aber wie kam es zu den Kriegen? Wie entstand der „Islamische Staat“ wer unterstützt und fördert ihn? Welche Rolle spielt der radikale Islamismus?

Zu all diesen und weiteren Fragen gab es interessante Antworten. 

 

Unser Referent:

Dr. Matin Baraki, geboren 1947 in Schinah bei Kabul, Afghanistan, Er studierte in Kabul Pädagogik und arbeitete als Lehrer.

1974 ging er in die Bundesrepublik Deutschland und promovierte 1995 an der Philipps-Universität Marburg.

Er nahm danach als Politikwissenschaftler Lehraufträge für Internationale Politik an den Universitäten Marburg, Gießen, Kassel und Münster wahr. Baraki publiziert über den Mittleren Osten sowie Zentralasien in Büchern sowie Zeitschriften und Zeitungen Deutschlands und der Schweiz.

 

Dr. Matin Baraki bei seinem Vortrag in der Melsunger Stadthalle

 

DKP-Sommerfest 2016:

Auch wenn das Wetter mal wieder nicht 100%ig mitgespielt hat, kamen doch wieder ca. 60 Gäste zum Sommerfest der DKP in Burghofen.

Vor allem unsere Sängerin Jane Zahn, hat mit eigenen Liedern und kämpferischen und intelligenten Texten dazu beigetragen, daß sich unsere Gäste wohlgefühlt haben.

 

Die DKP Schwalm-Eder-Werra-Meißner war bei der Mai-Kundgebung des DGB in Eschwege mit einem Infostand vertreten. Neben Informationen haben wir auch für das leibliche Wohl gesorgt: Es gab ein "Nordhessisches Frühstück" mit "Ahler Wurscht", Bauernbrot und Gewürzgurke.

 

 

 

Eine tolle Veranstaltung von DKP und LINKEn in Nordhessen. Fast 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten gemeinsam mit Lucas Zeise und Ali al Dailami über den Charakter der EU. Einig waren sich die Anwesenden darin, dass ein Europa des Friedens und der Solidarität nicht im Parlament und durch Wahlen zu erreichen ist, sondern dass die arbeitenden Menschen, die Völker Europas, ihre Interessen gegen die Finanz- und Industrie- und Medienkonzerne erkämpfen müssen. 

 

Ein kurzer Bericht von der Veranstaltung findet sich auf der Homepage der LINKEN-Kreisverband Werra-Meißner:

 

http://www.die-linke-werra-meissner-kreis.de/

 

 

 Wir freuen uns auf das nächste UZ-Pressefest, das große Volksfest der DKP in Dortmund vom 7.-9. September 2018

Hompage des DKP-Parteivorstands

Homepage der UZ, Zeitung der DKP

 

Hier gehts zur Internetseite der Tageszeitung "junge welt":

Homepage der DKP-Hessen

Homepage des 

Bündnisses gegen Rechtsextremismus

im Werra-Meißner-Kreis

DIE LINKE im Werra-Meißner-Kreis

DIE LINKE im Schwalm-Eder-Kreis

Grün-Alternative Liste Waldkappel